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Mallorca Pfoten Hilfe > Home > Mallorca Pfofen Hilfe Aktuelles

Tragischer Vorfall in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Auffangstation hier auf Mallorca am 05.05.2015

Die Presse berichtet :

Entlaufene Schimpansen: Ein Affe erschossen

Ein entlaufenes Schimpansen-Paar hat in einem Safari-Zoo auf der spanischen Ferieninsel Mallorca die Besucher in Angst und Schrecken versetzt. "Adan" und "Eva" waren als gefährlich eingestuft worden.

Symbolbild Foto © AP

Ein entlaufenes Schimpansen-Paar hat in einem Safari-Zoo auf der spanischen Ferieninsel Mallorca die Besucher in Angst und Schrecken versetzt. Wie die Lokalpresse am Dienstag berichtete, töteten die Einsatzkräfte das Weibchen mit einem Gewehrschuss. Die Tiere waren zuvor als potenziell gefährlich eingestuft worden. Das Männchen entkam. Nach ihm wurde am Dienstag gesucht.

Kommentar :

Offensichtlich ist das Leben eines Tieres auf Mallorca nichts wert !

Die Tierärzte einer nahegelegenen Tierklinik hätten die Möglichkeit gehabt, das Tier mit einem Betäubungspfeil zu sedieren. Dennoch wurde es erschossen ! Wir fragen: WARUM ???

Ja, es hat sicherlich auf seine plötzlich ungewohnte Umgebung aggressiv reagiert.

Ich kenne ein paar Menschen welche manchmal ähnlich auf ihre Umwelt reagieren.

Erschießen wir die jetzt auch ?

Ich hoffe, das der andere Schimpanse weiterleben darf !!!!!!!

Er ist noch auf der Flucht.

Jörg

08.05.2015   Auch der zweite Schimpanse ist tot. Ertrunken in einer Kläranlage.

Schimpansen-Drama: Jane Goodall trauert um Eva und Adán

Die berühmte Affenforscherin fordert eine genaue Untersuchung des "nicht zu rechtfertigenden" Todes der beiden in Sa Coma entflohenen Tiere

Der Tod der beiden aus dem Safari Zoo Sa Coma ausgebrochenen Schimpansen schlägt nicht nur auf Mallorca hohe Wellen. Am Freitag (7.5.) meldete sich die berühmte Menschenaffen-Forscherin Jane Goodall zu Wort und forderte eine umfassende Untersuchung der Vorkommnisse, die zum "nicht zu rechtfertigenden" Tod der am Montag ausgebrochenen Tiere Eva und Adán geführt hat.

Über das in Barcelona ansässige Instituto Jane Goodall ließ die 81-jährige Britin eine Mitteilung veröffentlichen, in der sie es als "besonders schockierend" bezeichnete, dass Affenweibchen Eva aus einer Entfernung von 40 Metern von Mitarbeitern jener Einrichtung erschossen wurde, die sich eigentlich um Schutz der Natur und die Erholung der hiesigen Fauna kümmern müsste.

Das vom besagten Konsortium Cofib vorgebrachte Argument, ein Betäubungspfeil hätte das Tier noch agressiver gemacht, sei nicht zu rechtfertigen, zumal keine Fälle bekannt seien, in denen die beiden Tiere inner- oder außerhalb des Zoos Menschen angegriffen hätten.

Goodall forderte die loklaen Behören über ihr Institut auf, eine "Prüfung der Sicherheitsprotokolle für das Einfangen entflohener Tiere" einzuleiten, "um deren Leben zu schützen". Zudem müssten Zoos und Safariparks einer gründlichen Prüfung unterzogen werden, um das Wohlergehen und die Sicherheit der darin gefangenen Tiere zu gewährleisten.

Die Forscherin, die unter anderem als Friedensbotschafterin der UNO fungiert, erinnerte daran, dass die Schimpansen die nächsten Artverwandten der Menschen seien, mit denen sie immerhin 98,5 Prozent der DNA teilen. /lex

Schimpansen-Drama: Proteststurm vor dem Safari Zoo in Sa Coma

Mehr als hundert Personen haben am Sonntagmittag (10.5.) bei einer Kundgebung vor dem Safari Zoo Sa Coma im Osten von Mallorca die Schließung der Einrichtung gefordert. Damit reagierten sie auf den Tod der zwei Schimpansen, die vergangene Woche entlaufen waren. Die Teilnehmer riefen "Mörder, Mörder!" und bezeichneten den Zoo als "Gefängnis" für die Tiere sowie "Todeskorridor".

Veranstaltet wurde zudem eine Performance, bei der eine Frau mit Hilfe roter Farbe das getötete Chimpansen-Weibchen nachstellte. Urlauber sollten am Besuch der Anlagen gehindert werden, was allerdings Einsatzkräfte der Guardia Civil verhinderten, wie die Zeitung "Última Hora" berichtet. An die Besucher des Zoos wurden Flugblätter verteilt.

Jagd auf Mallorca

Des einen Jagdrecht ist des anderen Katze
Die Jäger dürfen auf rund 75 Prozent der Insel jagen. Das Nachsehen
haben nicht nur die Tiere, sondern auch die Anwohner.
Doch es regt sich Widerstand

FRANK FELDMEIER Die Katzen verschwanden immer zwischen Ende Juli und Januar – dann, wenn die Jäger unterwegs sind. Nach vier Jahren seien so von acht Stammkatzen nur noch drei übrig, berichtet Ulrike Friedrich, die auf einer Finca zwischen Manacor und Felanitx lebt. Dabei sei an der Ernährung der Tiere, dem Zustand ihres Fells und nicht zuletzt an den Halsbändern eindeutig zu erkennen gewesen, das es sich nicht um verwilderte Exemplare handelte. „Sie wurden aus der Nähe geschossen", so Friedrich, „das erkennt man, wenn man sieht, wie tief der Schrot unter die Haut gedrungen ist." Jäger dürfen Katzen nur schießen, wenn sie verwildert sind.

Quelle : http://www.mallorcazeitung.es

Mallorca erlaubt künftig achtjährigen Kindern die Jagd

17.07.2013 | 17:52 |   (DiePresse.com)

Sie müssen sich in Begleitung von Erwachsenen befinden und dürfen nur an traditionellen Jagdformen wie dem Fangen von Bergziegen mit Lassos teilnehmen.
Auf Mallorca und den benachbarten Inseln dürfen künftig achtjährige Kinder auf die Jagd gehen. Sie müssen sich allerdings in Begleitung von Erwachsenen befinden und dürfen nur an traditionellen Formen der Jagd teilnehmen, bei denen keine Schusswaffen eingesetzt werden. Dies sieht ein neues Jagdgesetz vor, dass das Regionalparlament der Balearen nach spanischen Medienberichten vom Mittwoch mit den Stimmen der konservativen Volkspartei (PP) verabschiedete.

Mit der neuen Regelung wird das Mindestalter für "Jagdbegleiter" von bisher 14 auf acht Jahre herabgesetzt. Auf den spanischen Mittelmeerinseln ist es üblich, dass Kaninchen von besonders abgerichteten Hunden gejagt und eingefangen werden. Bergziegen werden mit Lassos gefangen oder Vögel mit Netzen.

Die Umweltschutzorganisation GOB warf den Konservativen vor, mit der Neuregelung allein den Interessen der Jagd-Lobby zu dienen. Es sei für die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern nicht förderlich, wenn sie mitansehen müssten, wie eingefangene Kaninchen oder Vögel mit bloßen Händen getötet würden, betonte die Organisation. Die konservative Regierungspartei betonte dagegen, die Reform bedeute die Anerkennung einer Volkskultur.

(APA/dpa)

Kommentare

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Kommentar von Stephan | 2016-05-09

Ein Wesen, dass kein Mitgefuehl kennt, weiss auch nicht, was Liebe ist. Mitgefuehl ist eine hoehere Stufe der Liebe. Menschen ohne Liebe haben mein tiefstes Mitgefuehl, denn sie koennen niemals Freude empfinden und sind bereits tot, bevor sie sterben.